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Der Pico del Teide befindet sich im Nationalpark Las Cañadas
del Teide auf der Insel Teneriffa. Da diese Insel zu Spanien gehört,
ist dieser Berg gleichzeitig auch der höchste spanische Gipfel. Der
Teide ist ein so genannter "erwanderbarer Berg". Er setzt
keine alpinen Erfahrungen voraus. Lediglich Wanderdistanz und Höhe
müssen von den Gipfelaspiranten beachtet werden.
Obwohl der Teide ein Vulkan ist, kann er ohne Gefahr und ohne bergsteigerisches
Können an einem Tag bis zum Kraterrand bestiegen werden. Die letzte Eruption
ereignete sich am Teide im Jahr 1798. Zwar befindet sich der Teide in
der Nähe des nördlichen Wendekreises, dennoch kann der Gipfel während
der Winterzeit eingeschneit sein. Unter Umständen können auch extreme
Windböen im Winter eine Besteigung unmöglich machen.
Der Ausgangspunkt der Wanderung ist in der Nähe der Basisstation der
Teide-Seilbahn an der Landstraße TF21 in 2357m Höhe. Da ein
Höhenunterschied von über 1360m und eine Gesamtdistanz von 16km zu
bewältigen sind, ist eine gute Ausdauer nötig.
Offiziell benötigen die Gipfelaspiranten für den letzten Anstieg
zwischen Gipfelstation der Seilbahn und dem Kulminationspunkt eine
Genehmigung der Parkverwaltung. Dadurch will man die Anzahl der Besucher
begrenzen. Tourengeher, die ohne Hilfe der Seilbahn zu Fuß den Teide
bezwingen, sollen auch ohne Genehmigung bis zum Kraterrand wandern
dürfen. Während meines Besuchs im Dezember 2009 erübrigte sich auf
Grund der geringen Besucherzahl eine Passierkontrolle.
Eine Gipfelgenehmigung erhalten die Besucher im Stadtbüro des
Nationalparks Las Cañadas del Teide in Santa Cruz de Tenerife.
Detaillierte Informationen und Reservierung:
www.reservasparquesnacionales.es
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