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Der
Süden der Insel Madeira ist stark zersiedelt. Im südlichen Bereich
führen die Levadas überwiegend durch landwirtschaftlich geprägte
Landschaften und durch Wohnbereiche. Trotzdem lohnt es sich auch
in solch einer Gegend die Levadas zu erwandern, um letztlich die
Kulturlandschaft im südlichen Madeira kennenzulernen. Die Levada
do Salao ist ein Wasserkanal im mittleren Süden Madeiras, der zu
Beginn der Wanderung durch urbanes Gebiet führt. Von den erwanderten
3,5km sind 2,3km im Bereich von Siedlungen angelegt. Ein Kilometer
führt durch landwirtschaftlich geprägtes Gebiet. Lediglich die
letzten 300m bis zur Madre der Levada do Salao befinden sind in
einer urwüchsigen Landschaft.
Die Levada do Salao ist im Prinzip einfach zu begehen. Jedoch sorgen
zwei kurze Passagen für Stress. Eine exponierte Stelle führt über
die Schnellstraße VR1 und ist nur mit einem wackeligen Geländer
gesichert. Eine Hanglage kurz vor der Madre ist feucht, rutschig
und ungesichert. Ungefähr nach halber Wanderdistanz verschwindet
die Levada unterirdisch und man muss die Stelle suchen, wo sie
wieder zutage tritt.
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